'Dubbele Huid' - Micha Patiniott
'Dubbele Huid' - Micha Patiniott
Es gibt Ausstellungen, die man sieht, und es gibt Ausstellungen, die einem widerfahren – wie ein Windstoß durch ein offenes Fenster, ein unerwartetes Geständnis in einem Brief oder das Knacken eines Astes tief im Wald, wenn man sich sicher war, allein zu sein.
Nature After Dark, derzeit zu sehen in der Christian Ouwens Gallery in Rotterdam, gehört unbestreitbar zu letzterer Kategorie. Denn was ist die Natur, wenn der Mensch die Augen schließt? Was schleicht umher, wenn das Licht – dieser uralte Verbündete der Vernunft – schließlich weicht?
Diese Ausstellung, ein kaleidoskopischer Nachtflug entlang der Ränder von Traum und Dunkelheit, bringt Künstler zusammen, die auf den ersten Blick keine gemeinsame Sprache zu sprechen scheinen. Und genau darin liegt ihre Stärke. Armando hat sich bereits zuvor mit dem Thema der Tragik in der Landschaft auseinandergesetzt. Quentin Blake, dessen feine Linien der Dunkelheit ein kindliches Gesicht verleihen. Piet Hein Eek, der das rauhe Holz die Stille der Nacht atmen lässt. Micha Patiniott, Sjoerd Buisman, James Aldridge, Karel Appel, Eugène Brands und Carel Visser – allesamt Komponisten des Unbekannten, des Schwingenden, des pflanzlichen Unbehagens, das im Mondlicht erblüht.
Es ist eine Ausstellung wie ein Wald, in dem man sich nach Gehör, Geruch und Intuition orientiert, wo Materialien flüstern. Wo scheinbar harmlose Objekte etwas Beunruhigendes auszustrahlen beginnen, während der Blick schweift. Natur, aber ohne die beruhigende Führung des Tageslichts.
Und wie immer in der Christian Ouwens Gallery gibt es auch Raum für das Unerwartete. Das Rauhe gegenüber dem Fragilen. Einfachheit neben dem Maßlosen. Nichts wird vollständig enthüllt – und genau darum geht es.
Nature After Dark ist keine Antwort, sondern eine Verführung.
Sie wurden gewarnt.
Es gibt Ausstellungen, die man sieht, und es gibt Ausstellungen, die einem widerfahren – wie ein Windstoß durch ein offenes Fenster, ein unerwartetes Geständnis in einem Brief oder das Knacken eines Astes tief im Wald, wenn man sich sicher war, allein zu sein.
Nature After Dark, derzeit zu sehen in der Christian Ouwens Gallery in Rotterdam, gehört unbestreitbar zu letzterer Kategorie. Denn was ist die Natur, wenn der Mensch die Augen schließt? Was schleicht umher, wenn das Licht – dieser uralte Verbündete der Vernunft – schließlich weicht?
Diese Ausstellung, ein kaleidoskopischer Nachtflug entlang der Ränder von Traum und Dunkelheit, bringt Künstler zusammen, die auf den ersten Blick keine gemeinsame Sprache zu sprechen scheinen. Und genau darin liegt ihre Stärke. Armando hat sich bereits zuvor mit dem Thema der Tragik in der Landschaft auseinandergesetzt. Quentin Blake, dessen feine Linien der Dunkelheit ein kindliches Gesicht verleihen. Piet Hein Eek, der das rauhe Holz die Stille der Nacht atmen lässt. Micha Patiniott, Sjoerd Buisman, James Aldridge, Karel Appel, Eugène Brands und Carel Visser – allesamt Komponisten des Unbekannten, des Schwingenden, des pflanzlichen Unbehagens, das im Mondlicht erblüht.
Es ist eine Ausstellung wie ein Wald, in dem man sich nach Gehör, Geruch und Intuition orientiert, wo Materialien flüstern. Wo scheinbar harmlose Objekte etwas Beunruhigendes auszustrahlen beginnen, während der Blick schweift. Natur, aber ohne die beruhigende Führung des Tageslichts.
Und wie immer in der Christian Ouwens Gallery gibt es auch Raum für das Unerwartete. Das Rauhe gegenüber dem Fragilen. Einfachheit neben dem Maßlosen. Nichts wird vollständig enthüllt – und genau darum geht es.
Nature After Dark ist keine Antwort, sondern eine Verführung.
Sie wurden gewarnt.
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