Enter/Public/Space & Enter/Public/Stage
Enter/Public/Space & Enter/Public/Stage
Enter/Public/Space
Ausstellung: 3. September – 4. Oktober 2026
Enter/Public/Stage
Performance-Festival: 3. – 6. September 2026
Welche Körper dürfen sich frei und ungehindert durch die Stadt bewegen? Wie können Gruppen von Menschen Städte durch Organisation, Solidarität und Bewegung verändern? Während eines Performance-Festivals und einer Ausstellung in der ROZENSTRAAT erforscht eine vielfältige Gruppe von Künstler*innen diese und viele weitere Fragen anhand von Videos, Lesungen, Performances, Touren und Workshops.
Das Kunstwerk AmsterdamREALTIME aus dem Jahr 2002 von Esther Polak dient als Ausgangspunkt für die Ausstellung Enter/Public/Space und das Performance-Festival Enter/Public/Stage. Für diese Arbeit „zeichneten“ die Teilnehmerinnen mithilfe früher GPS-Systeme eine interaktive Karte von Amsterdam. Entstanden durch die Bewegung von Menschen durch die Stadt, wird diese Karte zum Residuum einer verkörperten Performance und offenbart, wie sich Nutzerinnen die Stadt von innen heraus aneignen und umschreiben. Das Festival und die Ausstellung treten in einen kritischen Dialog mit AmsterdamREALTIME und hinterfragen die Präsenz verschiedener Körper im öffentlichen Raum. Ziel ist es, den sich wandelnden Charakter ihrer Präsenz und die Normen ihrer Akzeptanz in verschiedenen Kontexten anzuerkennen, indem ihre Choreografie von Macht und Verletzlichkeit nachgezeichnet wird.
Enter/Public/Space und Enter/Public/Stage untersuchen die Performativität des Körpers, die Präsenz im öffentlichen Raum und die politischen Dimensionen von Stadtgestaltung und Technologie. Körper im öffentlichen Raum werden durch ungleich verteilte infrastrukturelle Bedingungen gelesen, beurteilt, reguliert und um diese herum „orientiert“. Manche Bewegungen fühlen sich natürlich an, während andere auf Widerstand, Reibung oder Ausschluss stoßen. Das Programm widmet der Mobilität und Überwachung besondere Aufmerksamkeit. In einer Zeit, in der Bewegungsfreiheit, Sichtbarkeit und Kontrolle zunehmend ungleicher werden, bietet das Festival eine künstlerische Plattform für die kritische, sensorische und öffentliche Erforschung dieser dringlichen Themen.
Die teilnehmenden Künstler*innen nutzen den öffentlichen Raum sowohl als Bühne wie auch als Gegenstand für die Entwicklung künstlerischer, technologischer und soziopolitischer Projekte. Der Außenraum wird zu einem Feld für Spiel, Forschung und Provokation, in dem bestehende Grenzen (physische, rechtliche, technologische) erprobt und hinterfragt werden.
Kuratiert von
Sanneke Huisman und belit sağ
Mit Werken von
Alicia Framis, Black Heritage Tours, Cyan Bea, Çağlar Köseoğlu and Saverio Cantoni, Esther Polak, Geo Wyex, Giulia Damiani, Jan Robert Leegte, Mapping Solidarity for Palestine, Marina Orlova, Mona Hatoum, Pegah Tabasinejad, PolakVanBekkum
Abbildung: Pegah Tabassinejad, Entropic Fields of Displacement, 2024, Videostill.
Enter/Public/Space
Ausstellung: 3. September – 4. Oktober 2026
Enter/Public/Stage
Performance-Festival: 3. – 6. September 2026
Welche Körper dürfen sich frei und ungehindert durch die Stadt bewegen? Wie können Gruppen von Menschen Städte durch Organisation, Solidarität und Bewegung verändern? Während eines Performance-Festivals und einer Ausstellung in der ROZENSTRAAT erforscht eine vielfältige Gruppe von Künstler*innen diese und viele weitere Fragen anhand von Videos, Lesungen, Performances, Touren und Workshops.
Das Kunstwerk AmsterdamREALTIME aus dem Jahr 2002 von Esther Polak dient als Ausgangspunkt für die Ausstellung Enter/Public/Space und das Performance-Festival Enter/Public/Stage. Für diese Arbeit „zeichneten“ die Teilnehmerinnen mithilfe früher GPS-Systeme eine interaktive Karte von Amsterdam. Entstanden durch die Bewegung von Menschen durch die Stadt, wird diese Karte zum Residuum einer verkörperten Performance und offenbart, wie sich Nutzerinnen die Stadt von innen heraus aneignen und umschreiben. Das Festival und die Ausstellung treten in einen kritischen Dialog mit AmsterdamREALTIME und hinterfragen die Präsenz verschiedener Körper im öffentlichen Raum. Ziel ist es, den sich wandelnden Charakter ihrer Präsenz und die Normen ihrer Akzeptanz in verschiedenen Kontexten anzuerkennen, indem ihre Choreografie von Macht und Verletzlichkeit nachgezeichnet wird.
Enter/Public/Space und Enter/Public/Stage untersuchen die Performativität des Körpers, die Präsenz im öffentlichen Raum und die politischen Dimensionen von Stadtgestaltung und Technologie. Körper im öffentlichen Raum werden durch ungleich verteilte infrastrukturelle Bedingungen gelesen, beurteilt, reguliert und um diese herum „orientiert“. Manche Bewegungen fühlen sich natürlich an, während andere auf Widerstand, Reibung oder Ausschluss stoßen. Das Programm widmet der Mobilität und Überwachung besondere Aufmerksamkeit. In einer Zeit, in der Bewegungsfreiheit, Sichtbarkeit und Kontrolle zunehmend ungleicher werden, bietet das Festival eine künstlerische Plattform für die kritische, sensorische und öffentliche Erforschung dieser dringlichen Themen.
Die teilnehmenden Künstler*innen nutzen den öffentlichen Raum sowohl als Bühne wie auch als Gegenstand für die Entwicklung künstlerischer, technologischer und soziopolitischer Projekte. Der Außenraum wird zu einem Feld für Spiel, Forschung und Provokation, in dem bestehende Grenzen (physische, rechtliche, technologische) erprobt und hinterfragt werden.
Kuratiert von
Sanneke Huisman und belit sağ
Mit Werken von
Alicia Framis, Black Heritage Tours, Cyan Bea, Çağlar Köseoğlu and Saverio Cantoni, Esther Polak, Geo Wyex, Giulia Damiani, Jan Robert Leegte, Mapping Solidarity for Palestine, Marina Orlova, Mona Hatoum, Pegah Tabasinejad, PolakVanBekkum
Abbildung: Pegah Tabassinejad, Entropic Fields of Displacement, 2024, Videostill.
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