Loading, please wait...

Fish Tale Tally | Michelle Chang Qin

Fish Tale Tally | Michelle Chang Qin

Fish Tale Tally | Michelle Chang Qin

Vom 29. September bis zum 3. November zeigt Michelle Chang Qin (Chongqing, 1996) bei P/////AKT eine Installation kürzlich entwickelter Arbeiten im Rahmen der Ausstellung Fish Tale Tally. Durch Objekte und Installationen begreift Chang Qin Arbeit, ihren Prozess und ihre Produkte als Opfergaben an eine große Abwesenheit: amputierte Sprache, vergessene Rituale, fragmentarische Geschichten, die dem kollektiven Gedächtnis entgleiten, aber unsagbare Lasten hinterlassen.

Champollion fainted, she says, once he had wrested their secret from the hieroglyphs and saw them turn transparent. The serpent no longer with power to strike, but biting its tail. I smell my salts, my packets of words, panicked. I’m no longer sure whether they shape my reality or have too little mass to interact with naked matter. Then they would pass right through the earth as I will in death.
(Rosmarie Waldrop, “Conversation 12: On Hieroglyphs” aus Reluctant Gravities)

Aus dem materiellen und gestischen Vokabular eines Fließbands schöpfend, entwirft sie skulpturale Instrumente aus Pausen und Wiederholungen. Fäden können dicht oder lose verwoben werden, um Gewebe der Fürsorge, des Ornaments, der Filtration oder des Einfangens und Verhüllens zu schaffen. Ihre Arbeiten, die aus den improvisierten Räumen temporärer Einrichtungen und Zwischenstrukturen an Produktionsstätten hervorgehen, evozieren einen ewigen Zwischenzustand und eine Fluidität, die die unvollendeten Gedanken und umherwandernden Avatare eines Menschen widerspiegeln, der in monotone Aufgaben vertieft ist.

Automatisch übersetzt ·

29. Sep 2025
3. Nov 2026
Donnerstag—Sonntag: 14:00—18:00
Vollständige Zeiten ansehen
Heute geschlossen
Öffnet morgen wieder
Eintritt
Kostenlos
Ort
Projektraum
Importiert von Amsterdam Art