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FOTODOK / LOST TERRITORIES

FOTODOK / LOST TERRITORIES
Beendet

FOTODOK / LOST TERRITORIES

FOTODOK präsentiert Lost Territories: Tracing Imperial Violence, eine Gruppenausstellung von Sputnik Photos, dem international renommierten Fotografenkollektiv aus Polen. Seit fast zwanzig Jahren untersuchen sie die sozialen, kulturellen und politischen Transformationen des ehemaligen Ostblocks, mit einem Schwerpunkt auf Ostmitteleuropa und Zentralasien. Lost Territories: Tracing Imperial Violence vereint aktuelle Projekte von: Jan Brykczyński, Karolina Gembara, Michał Łuczak, Rafał Milach, Adam Pańczuk und Agnieszka Rayss. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung einen Rückblick auf das Projekt Lost Territories. Dabei handelt es sich um ein stetig wachsendes Archiv, das von Sputnik Photos in fast zwanzig Jahren aufgebaut wurde. FOTODOK und Sputnik Photos luden zudem die ukrainische Künstlerin Maria Matiashova ein, ihr Projekt EMPIRE EXPIRE zur Ausstellung beizutragen. Das Russische Kaiserreich, später die Sowjetunion und heute die Russische Föderation, wendet seit langem imperiale und kolonialistische Strategien der Gewalt, Ausbeutung und Raubbau an. Die Ausstellung beleuchtet einige Geschichten, die diese Kontinuität aufzeigen und verdeutlichen, wie sie vom Vergangenen bis in die Gegenwart reicht. So untersucht Michał Łuczak in Yangiobod die Transformation einer Bergbaustadt in Usbekistan, einst einer der wichtigsten Orte für die Uranförderung der Sowjetunion. Uran ist essenziell für die Herstellung von Nuklearwaffen, die Russland nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 als einziges Land der Union geerbt hat. Seitdem wird die militärische Aggression Russlands von Kernwaffen gestützt. Agnieszka Rayss wiederum kombiniert in Postcards from the War Motive von Sowjet-Ansichtskarten mit zeitgenössischer Kriegsfotografie in der Ukraine. Sie zeigt, wie Propaganda das „glückliche“ Bild der Gesellschaft prägte, während diese Gesellschaft in Wirklichkeit weit davon entfernt war, friedlich zu sein.

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27. Nov 2025
1. Mär 2026
Mittwoch—Samstag: 11:30—17:30
Sonntag: Zeiten nicht verfügbar
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Eintritt
Kostenlos
Ort
Galerie
Importiert von Art Utrecht