Geduld van het landschap
Geduld van het landschap
Geduld van het landschap (Patience of the Landscape) vereint eine Auswahl von Werken der Künstlerin Vivian Ammerlaan aus den Jahren 2024 bis 2026 mit neuen Arbeiten, in denen sich ihre künstlerische Recherche weiter entfaltet.
In den letzten Jahren hat sich Ammerlaans Praxis zunehmend analogen fotografischen Prozessen zugewandt, bei denen Licht, Chemie, Papier und Zeit gleichermaßen zur Entstehung des Bildes beitragen. Der Prozess verlangsamt sich und verlangt Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, einen Teil der Kontrolle abzugeben. So entsteht Raum für das Unerwartete. Nicht alles lässt sich im Voraus planen; manche Bilder offenbaren sich erst im Vollzug des Prozesses.
Ammerlaans Landschaften verweisen auf Berge, Bäume, Nebel und weite Ausdehnungen, die vertraut wirken und doch nirgends existieren. Anstatt eine Landschaft bloß abzubilden, versucht sie, das Werk selbst wie eine Landschaft agieren zu lassen. Chemische Reaktionen durchdringen das Papier wie Wasser die Erde. Flecken, Verfärbungen und ausgefranste Ränder werden zu Spuren der Zeit – ganz ähnlich wie Erosion, Sedimentation und Verwitterung eine Landschaft formen. Das Material trägt seine eigene Geschichte in sich und wird so zu einem aktiven Mitgestalter des Bildes.
In den neuen Arbeiten setzt Ammerlaan diese Erkundung fort. Indem sie mit neuen Formaten, Präsentationsformen und analogen Techniken experimentiert, untersucht sie, wie sich die Landschaft weiterentwickeln kann, wenn sich der Prozess selbst wandelt.
Geduld van het landschap handelt von einer Art des Schaffens, bei der nicht alles gelenkt oder festgelegt ist. Das Bild muss nicht erobert werden, sondern erhält Zeit, sich langsam herauszubilden. So wie eine Landschaft Jahrhunderte braucht, um zu entstehen, entfaltet sich jedes Werk Schritt für Schritt – in einem fortwährenden Wechselspiel von Intention, Material und Zufall.
Geduld van het landschap (Patience of the Landscape) vereint eine Auswahl von Werken der Künstlerin Vivian Ammerlaan aus den Jahren 2024 bis 2026 mit neuen Arbeiten, in denen sich ihre künstlerische Recherche weiter entfaltet.
In den letzten Jahren hat sich Ammerlaans Praxis zunehmend analogen fotografischen Prozessen zugewandt, bei denen Licht, Chemie, Papier und Zeit gleichermaßen zur Entstehung des Bildes beitragen. Der Prozess verlangsamt sich und verlangt Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, einen Teil der Kontrolle abzugeben. So entsteht Raum für das Unerwartete. Nicht alles lässt sich im Voraus planen; manche Bilder offenbaren sich erst im Vollzug des Prozesses.
Ammerlaans Landschaften verweisen auf Berge, Bäume, Nebel und weite Ausdehnungen, die vertraut wirken und doch nirgends existieren. Anstatt eine Landschaft bloß abzubilden, versucht sie, das Werk selbst wie eine Landschaft agieren zu lassen. Chemische Reaktionen durchdringen das Papier wie Wasser die Erde. Flecken, Verfärbungen und ausgefranste Ränder werden zu Spuren der Zeit – ganz ähnlich wie Erosion, Sedimentation und Verwitterung eine Landschaft formen. Das Material trägt seine eigene Geschichte in sich und wird so zu einem aktiven Mitgestalter des Bildes.
In den neuen Arbeiten setzt Ammerlaan diese Erkundung fort. Indem sie mit neuen Formaten, Präsentationsformen und analogen Techniken experimentiert, untersucht sie, wie sich die Landschaft weiterentwickeln kann, wenn sich der Prozess selbst wandelt.
Geduld van het landschap handelt von einer Art des Schaffens, bei der nicht alles gelenkt oder festgelegt ist. Das Bild muss nicht erobert werden, sondern erhält Zeit, sich langsam herauszubilden. So wie eine Landschaft Jahrhunderte braucht, um zu entstehen, entfaltet sich jedes Werk Schritt für Schritt – in einem fortwährenden Wechselspiel von Intention, Material und Zufall.
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