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Beendet

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Innenwelt im gemeinsamen Raum

„Halverwege“ wird hier im alt-zandvoortschen Dialekt buchstabiert: hall"uv"urw^eeg"u. Ein Wort aus dem 18. und 19. Jahrhundert, als die Zandvoorter Fischfrauen von der Küste aus den etwa 10 Kilometer langen Fischerpfad nach De Vishal in Haarlem gingen. Irgendwo zwischen Strand und Markt, auf halbem Weg, am Fuße der Dünen, wurden Holzschuhe angezogen und die Reise in die bewohnte Welt fortgesetzt.

De Vishal ist ein solcher Zwischenraum: auf halbem Weg, zugleich Interieur und Exterieur, geschützt und durchdringbar. Das wird in der Zweigeteiltheit des Gebäudes spürbar, mit den überdachten Arkaden an den Seiten und einem offenen Mittelteil, dessen Pflasterung nahtlos an die des Grote Markt anschließt. Besucher bewegen sich durch einen Raum, der nie vollständig privat und nie vollständig öffentlich ist. Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich die Künstler. Ein wunderbarer Ort, an dem der öffentliche Raum dazu einlädt, der eigenen Innenwelt Aufmerksamkeit zu schenken. Die Ausstellung erkundet das Bedürfnis nach einem Zwischenraum, in den wir uns zurückziehen können, ohne uns vollkommen abzukapseln.

Die vier Künstler verleihen der inneren Erfahrung im öffentlichen Raum jeweils auf eigene Weise Form. Ihre Arbeiten knüpfen an den Charakter von De Vishal, den Fischerpfad und die unmittelbare Umgebung des Gebäudes an und übersetzen sich in unterschiedliche Medien, von Soundarbeiten bis hin zur Performance.

Automatisch übersetzt ·

20. Jun 2026
6. Sep 2026
Dienstag—Samstag: 11:00—17:00
Sonntag: 14:00—17:00
Vollständige Zeiten ansehen
Eintritt
Kostenlos
Ort
Kulturzentrum

Künstler

Karien Beijers Esther Brakenhoff Juliette Brederode Martijntje van Schooten

Kuratiert von

Karien Beijers en Martijntje van Schooten

Medium

Mischtechnik Klang Performance