Igor Schiller: The Story of Harvest
Igor Schiller: The Story of Harvest
Samstags und sonntags, 11:00–17:00 Uhr
freier Eintritt und teilweise rollstuhlgerecht
The Story of Harvest ist das zweite Kapitel einer fortlaufenden filmischen Trilogie des Künstlers Igor Schiller. Ausgehend von balkanischer Folklore, landwirtschaftlichen Ritualen und seiner persönlichen Biografie zeichnet der Film die fragile Grenze zwischen überlieferter Kultur und individueller Imagination nach.
Die Ausstellung verwandelt die Räumlichkeiten von Das Leben am Haverkamp und erweitert den Film zu einer immersiven Umgebung. Kindheitserinnerungen, saisonale Feste, Familiengeschichte und mythische Gestalten verweben sich zu einem theatralen Kosmos, in dem vertraute Symbole lautlos ihre Bedeutung wandeln. Was zunächst spielerisch anmutet, offenbart nach und nach einen Unterton von Sehnsucht, Ungewissheit und Wandel – ein Hinweis darauf, dass Erinnerung niemals starr ist, sondern durch die Gegenwart fortwährend neu geschrieben wird.
Verwurzelt in seiner persönlichen Migration von Serbien in die Niederlande, nutzt Igor die Vergangenheit nicht als etwas bloß zu Rekonstruierendes, sondern als Rohstoff für neue Mythen, die von Entwurzelung, Zugehörigkeit und den Wegen erzählen, auf denen Identitäten unausgesetzt neu verhandelt werden. Durch Film, Skulptur und Szenografie werden alltägliche Gesten und überlieferte Traditionen zu Bühnen, auf denen persönliche Geschichte und kollektive Imagination aufeinandertreffen.
Samstags und sonntags, 11:00–17:00 Uhr
freier Eintritt und teilweise rollstuhlgerecht
The Story of Harvest ist das zweite Kapitel einer fortlaufenden filmischen Trilogie des Künstlers Igor Schiller. Ausgehend von balkanischer Folklore, landwirtschaftlichen Ritualen und seiner persönlichen Biografie zeichnet der Film die fragile Grenze zwischen überlieferter Kultur und individueller Imagination nach.
Die Ausstellung verwandelt die Räumlichkeiten von Das Leben am Haverkamp und erweitert den Film zu einer immersiven Umgebung. Kindheitserinnerungen, saisonale Feste, Familiengeschichte und mythische Gestalten verweben sich zu einem theatralen Kosmos, in dem vertraute Symbole lautlos ihre Bedeutung wandeln. Was zunächst spielerisch anmutet, offenbart nach und nach einen Unterton von Sehnsucht, Ungewissheit und Wandel – ein Hinweis darauf, dass Erinnerung niemals starr ist, sondern durch die Gegenwart fortwährend neu geschrieben wird.
Verwurzelt in seiner persönlichen Migration von Serbien in die Niederlande, nutzt Igor die Vergangenheit nicht als etwas bloß zu Rekonstruierendes, sondern als Rohstoff für neue Mythen, die von Entwurzelung, Zugehörigkeit und den Wegen erzählen, auf denen Identitäten unausgesetzt neu verhandelt werden. Durch Film, Skulptur und Szenografie werden alltägliche Gesten und überlieferte Traditionen zu Bühnen, auf denen persönliche Geschichte und kollektive Imagination aufeinandertreffen.
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