Sara Seijn Chang
Sara Seijn Chang
TRANSMUTATION ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-niederländischen Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) (1977). Die Ausstellung präsentiert Werke der letzten fünfzehn Jahre, die die Vielseitigkeit ihrer künstlerischen Praxis zeigen.
Leitmotiv ist das Hinterfragen der kolonialen und eurozentrischen „Blaupause“, die sowohl in Europa als auch international nach wie vor nachwirkt. Beispielsweise im Entstehen einer groß angelegten, transrassischen Adoptionsindustrie unter dem Einfluss kolonialer Machtverhältnisse. Gerade in der Form – poetische und verzaubernde Installationen – versucht sie, diese Denkweise rückgängig zu machen. Ihre Filme und Installationen entspringen jahrelanger Recherche, in der historische Ereignisse und koreanischer Schamanismus zusammenkommen.
Einige Werke – Hollands Kabinet, The Garden, ArtHistory – entfalten sich über längere Zeiträume. Sie bilden dadurch eine Kritik am westlichen Linearitäts- und Fortschrittsdenken. Zugleich sind sie auch „Meditationen“ – über die Normalisierung der extremen Rechten, Nationalismus und die westliche Dominanz der (Kunst-)Geschichte.
Die Arbeiten reflektieren, spiegeln, konfrontieren, laden aber auch zum gemeinsamen Heilen ein. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Idee der „Transmutation“: ein spirituelles Konzept, bei dem sich die historisch-politische Blaupause in „Licht“ verwandelt. Auf diesem Weg setzt Chang Spiritualität für das Kollektiv ein und übersteigt damit das Persönliche.
Über Sara Seijn Chang
Die koreanisch-niederländische Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) (1977) lebt und arbeitet in Berlin. Chang schafft Filme und großformatige, immersive (Film-)Installationen und arbeitet darüber hinaus in verschiedenen Medien wie Textil, Malerei und Schreiben. Ihre Arbeiten werden auf internationalen Biennalen und in Museen gezeigt, und ihre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle dekolonialer, diasporischer, queer- und feministischer Denk- und Arbeitsweisen. Das Centraal Museum Utrecht verfolgt Changs internationale Karriere seit Geruimem und nominierte sie 2023 für den Theodora Niemeijer Prijs, einen prestigeträchtigen Preis für Künstlerinnen, den sie in Anerkennung ihres bisherigen Oeuvres erhielt.
Landhuis Oud Amelisweerd X Centraal Museum
Von 2022 bis einschließlich 2027 ist das Centraal Museum zu Gast im Landhuis Oud Amelisweerd. Dieser wunderschöne, historische Landsitz bildet sechs Jahre lang von Frühling bis Herbst die Kulisse für eine Einzelausstellung eines renommierten niederländischen Künstlers der Gegenwart. Das Programm ist ein Partnerprojekt der Hartwig Art Foundation.
Praktische Informationen
Ticketreservierungen sind nicht erforderlich und online nicht möglich. Die Kasse befindet sich im Eingangsbereich des Landhauses.
Bild: Sara Sejin Chang (Sara van der Heide), Dismemberment, Filminstallation, 45’, 2024*
TRANSMUTATION ist die erste umfassende Einzelausstellung der koreanisch-niederländischen Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) (1977). Die Ausstellung präsentiert Werke der letzten fünfzehn Jahre, die die Vielseitigkeit ihrer künstlerischen Praxis zeigen.
Leitmotiv ist das Hinterfragen der kolonialen und eurozentrischen „Blaupause“, die sowohl in Europa als auch international nach wie vor nachwirkt. Beispielsweise im Entstehen einer groß angelegten, transrassischen Adoptionsindustrie unter dem Einfluss kolonialer Machtverhältnisse. Gerade in der Form – poetische und verzaubernde Installationen – versucht sie, diese Denkweise rückgängig zu machen. Ihre Filme und Installationen entspringen jahrelanger Recherche, in der historische Ereignisse und koreanischer Schamanismus zusammenkommen.
Einige Werke – Hollands Kabinet, The Garden, ArtHistory – entfalten sich über längere Zeiträume. Sie bilden dadurch eine Kritik am westlichen Linearitäts- und Fortschrittsdenken. Zugleich sind sie auch „Meditationen“ – über die Normalisierung der extremen Rechten, Nationalismus und die westliche Dominanz der (Kunst-)Geschichte.
Die Arbeiten reflektieren, spiegeln, konfrontieren, laden aber auch zum gemeinsamen Heilen ein. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Idee der „Transmutation“: ein spirituelles Konzept, bei dem sich die historisch-politische Blaupause in „Licht“ verwandelt. Auf diesem Weg setzt Chang Spiritualität für das Kollektiv ein und übersteigt damit das Persönliche.
Über Sara Seijn Chang
Die koreanisch-niederländische Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) (1977) lebt und arbeitet in Berlin. Chang schafft Filme und großformatige, immersive (Film-)Installationen und arbeitet darüber hinaus in verschiedenen Medien wie Textil, Malerei und Schreiben. Ihre Arbeiten werden auf internationalen Biennalen und in Museen gezeigt, und ihre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle dekolonialer, diasporischer, queer- und feministischer Denk- und Arbeitsweisen. Das Centraal Museum Utrecht verfolgt Changs internationale Karriere seit Geruimem und nominierte sie 2023 für den Theodora Niemeijer Prijs, einen prestigeträchtigen Preis für Künstlerinnen, den sie in Anerkennung ihres bisherigen Oeuvres erhielt.
Landhuis Oud Amelisweerd X Centraal Museum
Von 2022 bis einschließlich 2027 ist das Centraal Museum zu Gast im Landhuis Oud Amelisweerd. Dieser wunderschöne, historische Landsitz bildet sechs Jahre lang von Frühling bis Herbst die Kulisse für eine Einzelausstellung eines renommierten niederländischen Künstlers der Gegenwart. Das Programm ist ein Partnerprojekt der Hartwig Art Foundation.
Praktische Informationen
Ticketreservierungen sind nicht erforderlich und online nicht möglich. Die Kasse befindet sich im Eingangsbereich des Landhauses.
Bild: Sara Sejin Chang (Sara van der Heide), Dismemberment, Filminstallation, 45’, 2024*
Automatisch übersetzt ·