Media Art Café: TeleAgriCulture Hackathon
Media Art Café: TeleAgriCulture Hackathon
Das Media Art Café bringt Menschen für einen informellen Austausch und Dialog zusammen. Diese Ausgabe präsentiert die Ergebnisse des TeleAgriCulture Hackathon.
Media Art Café
Vernetzung und sozialer Austausch sind wesentliche Triebfedern jeder Kunstszene. Das Media Art Café ist Teil des öffentlichen Programms von V2_ und bietet unserer Gemeinschaft aus Medienkunstschaffenden und -interessierten einen Raum für zwanglose Begegnungen und Gespräche. Jede Ausgabe wird von einem Teammitglied oder profilierten geladenen Gästen moderiert, die Denkanstöße geben oder Ihnen bei einem Getränk Gesellschaft leisten, während Sie sich mit Freundinnen oder Kolleginnen austauschen.
TeleAgriCulture
Teleagriculture schafft eine Plattform für Kunstschaffende aus dem Bereich „Anthropocenic Art and Design“ und stellt ein Crowd-/Cloud-Datennetzwerk für den Informationsaustausch in der Praxis des Micro-Farming bereit. Es wurde eine Reihe modularer Bausätze entwickelt, die Aquakultur (Fischzucht), Hydroponik (wasserbasierte Landwirtschaft) und Entsalzungsmethoden für die kleinbäuerliche Landwirtschaft kombinieren. Die Kits sind so konzipiert, dass sie sich an unterschiedlichste geografische Gegebenheiten und ökologische Bedingungen anpassen lassen, und werden über ein maßgeschneidertes Sensorsystem überwacht. Diese Sensoren liefern sensorische Echtzeitdaten von jedem Bausatz und Standort, die sowohl zur Optimierung landwirtschaftlicher Bedingungen als auch als Input für eine live-codierte audiovisuelle Performance dienen.
TeleAgriCulture Hackathon
Synthetic Natures and Sensorial Futures ist ein praxisorientierter Hackathon, der untersucht, wie KI und Umweltsensorik durch kreative Praxis neu gedacht werden können. Mithilfe der TeleAgriCulture-Kits entwickeln die Teilnehmenden Prototypen für neue Formen der Wahrnehmung, Simulation und Interaktion mit ökologischen Daten.
Im Fokus steht das „Mikrodosieren von KI“: energieeffizientes On-Device-Machine-Learning unter Einsatz von Tools wie TensorFlow, Jupyter und ESP32-Systemen. Statt mit abstrakten Modellen arbeiten die Teilnehmenden direkt mit Live-Daten, Mesh-Netzwerken und lokalen Sensorinfrastrukturen. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung von Werkzeugen, sondern um eine kritische Hinterfragung dessen, wie KI Vorstellungen von Natur konstruiert. Anhand spekulativer Interfaces, Visualisierungen und Installationen eröffnen die Teilnehmenden alternative Zugänge zum Verständnis ökologischer Systeme und deren gesellschaftlicher Tragweite.
Die Veranstaltung versammelt Medienkünstlerinnen, Gestalterinnen und Technolog*innen zur Entwicklung schneller Prototypen und kritischer Reaktionen.
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V2_ poster history – Exhibition
24. Sept.—18. Okt.
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24. Sept.—18. Okt.
Open_Lab 2026 VIII
Mi., 21. Okt.