‘Texting’ – group exhibition
‘Texting’ – group exhibition
Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Wort „Text“, abgeleitet vom lateinischen texere, was „weben“ bedeutet und denselben Ursprung wie das Wort „Textil“ teilt. Diese Ausstellung untersucht das Spannungsfeld zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Wissensformen: dem „formellen“ – schriftlich fixiert, systematisiert, patentierbar und technologisch vermittelt – und dem „informellen“ – flüchtig, verkörpert, lebendig und unarchiviert. Texting hinterfragt diesen Widerspruch und die zugrunde liegenden Systeme der Bedeutungsstiftung, auf die wir uns stützen, ohne anzuerkennen, dass diese Systeme konstruiert sind. Anhand der Arbeiten der teilnehmenden Künstler*innen geht Texting der Frage nach, wer Text konstruiert, was archiviert wird und wessen Arbeit und Sprache in diesem Prozess verloren gehen.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Wort „Text“, abgeleitet vom lateinischen texere, was „weben“ bedeutet und denselben Ursprung wie das Wort „Textil“ teilt. Diese Ausstellung untersucht das Spannungsfeld zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Wissensformen: dem „formellen“ – schriftlich fixiert, systematisiert, patentierbar und technologisch vermittelt – und dem „informellen“ – flüchtig, verkörpert, lebendig und unarchiviert. Texting hinterfragt diesen Widerspruch und die zugrunde liegenden Systeme der Bedeutungsstiftung, auf die wir uns stützen, ohne anzuerkennen, dass diese Systeme konstruiert sind. Anhand der Arbeiten der teilnehmenden Künstler*innen geht Texting der Frage nach, wer Text konstruiert, was archiviert wird und wessen Arbeit und Sprache in diesem Prozess verloren gehen.
Automatisch übersetzt ·