The Nature of Remembering
The Nature of Remembering
The Nature of Remembering, initiiert von dem Künstler Lawil Karama im Dialog mit der Historikerin Megan Hoetger, ist eine Gruppenausstellung mit multimedialen Forschungsprojekten, die sich zwischen der Befragung normativer Erinnerungspolitiken und dem gemeinsamen Experimentieren mit ökologischen und mehr-als-menschlichen Körpern bewegen.
Der Ausstellungstitel trägt eine doppelte Bedeutung in sich: Einerseits wird „nature“ (Natur) heraufbeschworen, wodurch der Blick auf Aktanten, Akteure und Beseeltheiten jenseits und neben dem Menschlichen gelenkt wird, die historische Zeit bezeugen, an ihr teilhaben, sie indizieren, erinnern, vorhersagen und heimsuchen. Andererseits wird die idiomatische Wendung „the nature of“ (das Wesen von) als Provokation aufgegriffen, die sich gegen tief verankerte ideologische und gewaltsam durchgesetzte Vorstellungen des Erinnerns und Gedenkens wendet.
Alle Projekte verbindet die Hinwendung zu Praxen des Reibungserzeugens: Technologien gegen ihren kolonialen Strich zu bürsten und in den affektiv, ancestral, archivalisch und forensisch verflochtenen Bedingungen gelebter Erfahrung und Wissensproduktion zu verweilen. Gemeinsam werfen die Arbeiten die Frage auf: Wer oder was rahmt und belebt Akte des Erinnerns an Gewalt, die unsichtbar, unsagbar und undenkbar gemacht wurden?
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Samuel Baidoo, Michèle Boulogne, Laura Fong Prosper and Tin Wilke, Lawil Karama, Aram Lee, Komtouch Napattaloong, Bart Seng Wen Long und Kaisa Saarinen.
The Nature of Remembering umfasst zudem ein umfangreiches Begleitprogramm mit Performances, Gesprächen, Screenings und einem besonderen Musikprogramm während des ADE.
The Nature of Remembering, initiiert von dem Künstler Lawil Karama im Dialog mit der Historikerin Megan Hoetger, ist eine Gruppenausstellung mit multimedialen Forschungsprojekten, die sich zwischen der Befragung normativer Erinnerungspolitiken und dem gemeinsamen Experimentieren mit ökologischen und mehr-als-menschlichen Körpern bewegen.
Der Ausstellungstitel trägt eine doppelte Bedeutung in sich: Einerseits wird „nature“ (Natur) heraufbeschworen, wodurch der Blick auf Aktanten, Akteure und Beseeltheiten jenseits und neben dem Menschlichen gelenkt wird, die historische Zeit bezeugen, an ihr teilhaben, sie indizieren, erinnern, vorhersagen und heimsuchen. Andererseits wird die idiomatische Wendung „the nature of“ (das Wesen von) als Provokation aufgegriffen, die sich gegen tief verankerte ideologische und gewaltsam durchgesetzte Vorstellungen des Erinnerns und Gedenkens wendet.
Alle Projekte verbindet die Hinwendung zu Praxen des Reibungserzeugens: Technologien gegen ihren kolonialen Strich zu bürsten und in den affektiv, ancestral, archivalisch und forensisch verflochtenen Bedingungen gelebter Erfahrung und Wissensproduktion zu verweilen. Gemeinsam werfen die Arbeiten die Frage auf: Wer oder was rahmt und belebt Akte des Erinnerns an Gewalt, die unsichtbar, unsagbar und undenkbar gemacht wurden?
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Samuel Baidoo, Michèle Boulogne, Laura Fong Prosper and Tin Wilke, Lawil Karama, Aram Lee, Komtouch Napattaloong, Bart Seng Wen Long und Kaisa Saarinen.
The Nature of Remembering umfasst zudem ein umfangreiches Begleitprogramm mit Performances, Gesprächen, Screenings und einem besonderen Musikprogramm während des ADE.
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