Through the found window | Andrew Lewis
Through the found window | Andrew Lewis
Ab dem 18. Januar 2025 präsentiert Galerie Martin van Zomeren Through the found Window, die zweite Ausstellung von Andrew Lewis in der Galerie.
Schauen und Sehen. Was erwarten und hoffen wir zu finden?
In einem Kunstwerk, vielleicht manchmal, das erfreuliche Zusammenspiel von Form, Linie und Farbe. Ja, oder vielleicht auch ein faszinierendes Wechselspiel der Ideen. Ja.
In dieser zweiten Ausstellung bei Galerie Martin van Zomeren scheint Lewis hier am Schauen interessiert zu sein. Nicht nur an seinen rätselhaften Skulpturen, die wir manchmal in einer Galerie und manchmal draußen in der Natur vorfinden… Manchmal schwebend…
Was erblicken die Betrachter in diesen charismatischen Gemälden im Innenleben der Skulpturen? Worauf blicken die Zuschauer in jedem dieser Bilder? Sie sehen Szenen, die Beobachtungen unserer Gesellschaft sind; wie sie heute ist oder wie sie in der Vergangenheit war, mitunter mit Verbindungen zwischen beiden.
Mit seinen narrativen Skulpturen hat Lewis eine neue visuelle Sprache geschaffen. Ein roter Faden, der uns mit der Vergangenheit verbindet, ist der unaufhaltsame, teleologische Fortschritt unserer Spezies. Im Allgemeinen manifestiert sich dieser Fortschritt in Gestalt technologischer Errungenschaften. Die Darstellung Faraday Shielding führt uns dies vor Augen, ebenso wie Unified Theory, worin der Elektromagnetismus in Form von Telegramm und Radar jenen Organismus geschützt hat, der das Vereinigte Königreich ist.
Das Spektakel und der Maßstab von Skulpturen sind weitere Interessengebiete von Lewis. In den Gemälden Who's Denise Please? und Not only, but also erleben wir den spielerischen Umgang mit einer Skulptur im architektonischen Maßstab, betrachtet in zwei verschiedenen, einander ergänzenden Kontexten. Im ersten mit zwei interessierten Betrachtern, während im zweiten Bild, das ein kommerzielles Ladenumfeld wiedergibt, die Interaktion zwischen den Menschen in der Komposition im Vordergrund steht und nicht die Skulptur selbst.
Um auf das Schauen selbst zurückzukommen: Im Bild Not very far from Mount Aleppo werden wir Zeuge des besorgten Blicks zweier Betrachter. Der dargestellte Hamster ist ein einfaches, eher ängstlich wirkendes Geschöpf, dessen Art aus einem komplexen, unruhigen Teil unseres Planeten stammt. Diese Region wird sich, wie alle Teile der Welt, letztlich zu einem positiven Fortschritt hin entwickeln.
Text: Andrew Lewis
Argenton-sur-Creuse, France
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