The Seamless Real
The Seamless Real
Julika Rudelius inszeniert eine Realität, in der sich ungezügelte Macht und Disziplin paradoxerweise gegenseitig verstärken, verdichtet unter glatten, polierten und glänzenden Oberflächen. Körper — menschliche, tierische und mechanische — werden als Instrumente von Autorität präsentiert, die durch Training und Verhaltenskodizes kontinuierlich aufrechterhalten werden.
Double Surface (2024–2026), eine Auftragsarbeit von ROZENSTRAAT und Weserburg Museum, untersucht männliche Lebensstile anhand makelloser Landschaften und nächtlicher Innenräume, die von perfekt komponierten Körpern und Fahrzeugen bevölkert sind. Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Schwere und Banalität und offenbart, wie extreme körperliche Regulierung mit der Abwehr von Bedrohung und Chaos verwoben ist.
Liaison (2013) dokumentiert linksintellektuelle Paare, die zum ersten Mal mit Schusswaffen umgehen, und legt offen, wie mühelos Posen und Gesten mit Pistolen übernommen werden und wie die Anziehungskraft der Macht soziale Klassen und Geschlechtergrenzen überschreitet.
Zwischen den Videoarbeiten bildet eine markante Installation aus Fotografien und Zeichnungen einen Zwischenraum. Die Zeichnungen verleihen instinktiven Empfindungen Ausdruck und dienen als erster Ausgangspunkt für die Bildgenese in Rudelius’ Praxis, wobei sie explizite patriarchalische Ausdrücke ebenso wie Hingabe, Unschuld und verborgenes Begehren thematisieren.
Julika Rudelius inszeniert eine Realität, in der sich ungezügelte Macht und Disziplin paradoxerweise gegenseitig verstärken, verdichtet unter glatten, polierten und glänzenden Oberflächen. Körper — menschliche, tierische und mechanische — werden als Instrumente von Autorität präsentiert, die durch Training und Verhaltenskodizes kontinuierlich aufrechterhalten werden.
Double Surface (2024–2026), eine Auftragsarbeit von ROZENSTRAAT und Weserburg Museum, untersucht männliche Lebensstile anhand makelloser Landschaften und nächtlicher Innenräume, die von perfekt komponierten Körpern und Fahrzeugen bevölkert sind. Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Schwere und Banalität und offenbart, wie extreme körperliche Regulierung mit der Abwehr von Bedrohung und Chaos verwoben ist.
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Zwischen den Videoarbeiten bildet eine markante Installation aus Fotografien und Zeichnungen einen Zwischenraum. Die Zeichnungen verleihen instinktiven Empfindungen Ausdruck und dienen als erster Ausgangspunkt für die Bildgenese in Rudelius’ Praxis, wobei sie explizite patriarchalische Ausdrücke ebenso wie Hingabe, Unschuld und verborgenes Begehren thematisieren.
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